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Ausgaben für Hilfsmittel stiegen 2011 überdurchschnittlich

Die Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen stiegen im Jahr 2011 um 2,6% auf 179,6 Mrd. Euro.

Die Ausgaben für Hilfsmittel stiegen überproportional um 0,35 Mrd. Euro auf 6,67 Mrd. Euro insgesamt. Die Veränderungsrate je Versichertem für Hilfsmittel lag im Schnitt bei plus 5,8% und damit deutlich über der Veränderungsrate je Versichertem mit Blick auf die Ausgaben für Leistungen insgesamt, diese stiegen, wie bereits angegeben, um 2,6%.

Am stärksten stiegen die Ausgaben für Hilfsmittel je Versichertem bei den Ersatzkassen, am geringsten bei den AOK´n. Die Veränderungsrate für Hilfsmittel je Versichertem im Vergleich zu 2010 im Überblick: GKV +5,8%, AOK +2,8%, BKK +4,2%, IKK +8,5%, Knappschaft +5,3%, Ersatzkassen +9,3%, Landwirtschaftliche Krankenkassen +5%.

Ergänzend weisen wir darauf hin, dass vorgenannte Zahlen Gesamtzahlen für Hilfsmittel sind und nicht nur den Leistungsbereich der von uns vertretenen Betriebe umfasst.  

GKV-Zahlen Die gesetzlichen Krankenversicherungen hatten vom ersten bis dritten Quartal 2011 einen Überschuss von rund 3,9 Mrd. Euro erzielt.

Die Hilfsmittelausgaben je Versicherter sind um 4,5 % gestiegen, die Ausgaben für Hilfsmittel betrugen insgesamt 4,85 Mrd. Euro, d. h. diese sind um insgesamt 4,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen. Die gesamten Hilfsmittelausgaben machen 3,6 % der gesamten GKV-Ausgaben aus. Vorgenannte Zahlen beziehen sich auf alle Hilfsmittel und nicht nur auf die Produkte, die von unserer Branche vertrieben werden.

Ins Bild passt, dass bei der Bundesknappschaft die Hilfsmittelausagen mit -1,7 % rückläufig waren, diese Zahl passt zum Versorgungsverhalten der Bundesknappschaft.

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik hat über seine Aufgaben und seine Tätigkeit einen Imagefilm erarbeiten lassen der hier abrufbar ist.

 

http://www.ot-forum.de/verband/biv_imagefilm/index_ger.html

 

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